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Geld für Funktechnik

Geld für Funktechnik

Über Lottomittel durften wir uns vor einigen Tagen freuen. Duch die Vermittlung des CDU-Landtagsabgeordneten Bernd Wolf, erhielten wir 1400 Euro aus dem Wirtschaftsministerium. Damit konnten 2 dringend benötigte Funkgeräte gekauft werden.
Benötigt werden sie bei der Suche nach verunfallten oder vermißten Personen, bei der Anforderung zusätzlicher Kräfte bei Einsätzen und für die Absicherung von Veranstaltungen.
Für die Freiwillige Feuerwehr Scheibe-Alsbach gab es 1500 Euro aus dem Kultusministerium zur Anschaffung einer Beschallungsanlage für die Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit sowie für die Verbesserung der Schulungstätigkeit.
In einer Zusammenkunft der Vorstände der Bergwacht-Bereitschaft und des Feuerwehrvereins waren Landtagsabgeordneter Bernd Wolf und der Vorsitzende der CDU-Ortsgruppe Scheibe-Alsbach/Steinheid, Henry Worm, zugegen
Die Kameraden beider Vereine dankten Wolf für die Unterstützung. Wärend des Abends informierte sich der für den hiesigen Wahlkreis zuständige Abgeordnete über die ehrenamtliche Arbeit von Bergwacht und Feuerwehr. Er brachte siene Anerkennung für die geleistete Arbeit zum Ausdruck.
Der Dank der Kameraden von Bergwacht und Freiwilliger Feuerwehr geht an dieser Stelle an die Minister und ihre Ministerien für die großzügige Unterstützung

Die Kameraden der Bergwacht möchten sich weiterhin bei Herrn Uwe Hammerschmidt, Inhaber der Firma BRAKOM aus Sonneberg, recht herzlich bedanken. Mit einer Spende und der Beschaffung der Funktechnik unterstützte er wieder einmal die Bereitschaft bei ihrer Arbeit.

 

Das Übergabefoto

Langer Einsatztag für unsere Kameraden

Langer Einsatztag für unsere Kameraden

Ein langer Einsatztag begann für die Kameraden unserer Bereitschaft am 24.8.2002 gegen 5.00 Uhr. Mit zwei Fahrzeugen setzten wir uns in Bewegung nach Neuhaus-Schierschnitz zur Absicherung der 9.East-Enduro-Challenge, einer Motocroßveranstaltung.
Unterwegs wurde noch ein KTW im Kreisverband abgeholt. In Neuhaus-Schierschnitz angekommen, trafen wir die Kameraden der anderen Gemeinschaften unseres Kreisverbandes. Um 7.00 Uhr mussten die Kameraden ihre Posten bezogen haben. Wir stellten neben der Einsatzleitung einen Posten an einer Sonderprüfung und einen an Start und Ziel. Insgesamt wurden 14 Punkte durch das DRK besetzt. Hinzu kamen 17 Feuerwehrposten. Die Veranstaltung zog sich durch das ganze Sonneberger Unterland und es nahmen ca. 460 Fahrer daran teil. Zunächst sah es nach einem ruhigen Tag für die Kameraden aus.

Zum Ende der ersten Runde sollte sich dies jedoch ändern. Schlag auf Schlag gab es nun Verletzte zu versorgen. Die Statistik zeigte zum Veranstaltungsende 6 Verletzte mit Einlieferung ins Krankenhaus Sonneberg, 10 Verletzte, die wir durch die Kameraden versorgt wurden und dann wieder gehen konnten und noch einige kleiner Verletzungen, die nur eines Pflasters beduften. Bei den Versorgungen mussten auch einige Patienten aus dem Gelände gerettet werden, was aber kein Problem darstellte, da wir ja Kräfte der Bergwacht für diese Aufgabe vorgesehen hatten.

Die Veranstaltung endetet gegen 17.00 Uhr.

Ein Dank geht hier an alle eingesetzten Kräfte für ihre zuverlässige Arbeit, Die Kameraden der Feuerwehren des Sonneberger Unterlandes für die sehr gute Zusammenarbeit und den Kameraden aus Neustadt für die Funktechnische Unterstützung.

Dies war aber nicht das Ende für unsere Kameraden. Diese setzten in einen Nachbarort um. Dort mussten wir dann ein Openair absichern. Da es eine relativ ruhige Veranstaltung war, gab es hier auch nicht all zu viel zu tun. Außer kleinen Schnittverletzungen gab es keine weiteren Versorgungen.

Diese Veranstaltung endete gegen 2 Uhr für uns.

Wir machten uns nun wieder auf den Weg zu unserem Standort.

Gegen 3 Uhr waren unsere Einsatzkräfte wieder zurück und ein langer Einsatztag ging zu Ende. Wir waren insgesamt fast 22 Stunden im Dienst.

Hier gilt der Dank allen Kameraden, die dies auf sich nahmen.

Einsatzüberprüfung durch den Landesvorstand der Bergwacht Thüringen

Einsatzüberprüfung durch den Landesvorstand der Bergwacht Thüringen

Am Samstag, dem 27. Juli 2002 gegen 18.30 Uhr wurde wiedereinmal Alarm für die Bergwacht Scheibe-Alsbach ausgelöst. Über die Meldeempfänger kam die Alarmierung von der Rettungsleitstelle in Suhl. 
Nach der Meldung über Funk, wurde den Einsatzkräften mitgeteilt, dass ein Radfahrer auf dem Rennsteig in der Nähe der "Steinheider Hütte" Richtung Scheibe-Alsbach gestürzt sei.
Daraufhin setzte sich die Einsatzgruppe der Bereitschaft in Bewegung zum Unfallort.
Die Einsatzgruppe bestand aus dem Einsatzleiter und 8 Kameraden.
An der "Steinheider Hütte" angekommen, wurde eine Erkundungsgruppe losgeschickt und die Ausrüstung ausgepackt.
Nach wenigen Minuten kam die Rückmeldung, dass die gestürzte Person gefunden sei.
Als Verletzungen wurden Unterschenkelfraktur und Verdacht Wirbelsäulenfraktur angegeben.
Beim Eintreffen am Einsatzort, wurde allen Kameraden schnell klar, das es sich um eine Überprüfung der Bereitschaft durch den Landesausschuss Bergwacht handelte.
Zunächst konzentrierte sich alles auf einen Verletzten. Es wurde jedoch nach kurzer Zeit eine zweite Verletzte Person festgestellt. Diese hatte eine Fraktur des Unterarmes.
Durch einige Kameraden wurden, unter den wachsamen Augen der Landesausbilder, die beiden Verletzten versorgt. Die restlichen Kameraden waren mit dem Aufbau eines Flaschenzuges beschäftigt. Beim ersten "Verletzten" gestaltete sich die Versorgung und Rettung etwas schwieriger. Dieser war in einen ehemaligen Steinbruch "gefallen" und lag dort zwischen Wurzeln und Bäumchen. Nach der Versorgung der Fraktur und dem Anlegen eines Stifneck, musste er auf eine Schaufeltrage gelagert und dann in den Akia, auf eine Vakuummatratze, gelegt werden.
Zunächst musste die ganze Ausrüstung in dieses Loch gebracht werden. Mittels Flaschenzug, wurde dann der Verletzte im Akia nach oben gezogen.
Der zweite Verletzte lag am Rand des Steinbruches. Nach der Erstversorgung mit einer Schiene, konnte er mit einer Trage zum Übergabeort gebracht werden.
Von der Alarmierung bis zum Eintreffen am Unfallort, brauchten die Kameraden weniger als 20 Minuten.
Nachdem die "Verletzten" gerettet waren, führten die Landesausbilder eine kurze Auswertung durch, in der den eingesetzten Kameraden das positive und das negative des Einsatzes aufgezeigt wurde.

v.l.n.r. oben: Vorbereiten des Akja (Anschrauben des Radsatzes); Ablassen des Akja zum Verletzten

unten: Versorgung des Verletzten durch zwei Kameraden; Schweizer Flaschenzug

 

Schutzhütte erstrahlt in neuem Glanz

Schutzhütte erstrahlt in neuem Glanz

 Wie bereits berichtet, befindet sich die Bergwacht-Schutzhütte „Freiherr von Schilling“ wieder im Eigentum des DRK und damit der Bergwacht-Bereitschaft Scheibe-Alsbach.

Nach den vielen Stunden, welche durch die Kameraden der Bergwacht-Bereitschaft Scheibe-Alsbach im letzten Jahr geleistet wurden, gehen die Instandsetzungsmaßnahmen in diesem Jahr weiter.

Mit Hilfe von ortsansässigen Firmen, wurden Fenster und Türen überarbeitet bzw. erneuert. So stellte die Firma Zinn aus Rohrbach, mit ihrem Verkaufsbüro Ingo Haude in Scheibe-Alsbach, 2 Türen zur Verfügung. Diese wurden als Eingangstür und als Tür für den Ausrüstungsraum durch die Firma Rene Siegel eingebaut und verkleidet. Bei der Verkleidung der Fenster half die Firma Ralf Köhler aus. Die Bleche für die Fenster wurden von der Firma Peter Hellmich hergestellt und angebracht. Somit konnten die Arbeiten an diesen Seiten abgeschlossen und die Ansicht der beiden Seiten deutlich verbessert werden.

Durch die Bereitstellung von Holzschutzfarbe, hatten die Kameraden die Möglichkeit, die Fassaden, welche ganz aus Holz bestehen, wieder in einen ansehnlichen Zustand zu bringen. Dies war dringend erforderlich, da in den letzten Jahren, keinerlei Maßnahmen zum Schutz der Fassade durchgeführt worden waren.

Als nächste Aufgaben stehen die Wasserleitung und eine Heizungsanlage an.

Damit werden die Kameraden in diesem Jahr noch viel Stunden an ihrer Hütte verbringen, um diese so weit möglich fertig zu stellen. Dazu ist jedoch weiterhin die Hilfe des DRK-Sonneberg Kreisverbandes und der Firmen notwendig, da diese Maßnahmen nicht allein durch die Bereitschaft bewältigt werden kann.

Schön wäre auch eine Unterstützung durch die zahlreichen Kommunen des Dienstgebietes der Bergwacht Scheibe-Alsbach.

Die Kameraden möchten sich auf diesem Wege bei den oben genannten und bei allen anderen helfenden Firmen sowie beim Sonneberger Kreisverband für die bisherige Unterstützung bedanken.

Wintersaison für Bergwacht beendet

Wintersaison für Bergwacht beendet

 Mit dem Osterwochenende beendete die Bergwacht-Bereitschaft Scheibe-Alsbach ihre Wintersaison. Wie in jedem Jahr gab es wieder viel Stunden Dienst zu bewältigen. Es kamen rund 1000 Stunden Dienst bei der Absicherung von 45 Veranstaltungen und der Absicherung der Skiarena „Silbersattel“ Steinach zusammen. Dabei mussten 14 Verletzte an den Rettungsdienst übergeben werden und 10 leichte Verletzungen konnten gemeinsam mit Ärzten vor Ort versorgt werden. Hier ist besonders die sehr gute Zusammenarbeit mit Frau Dr. Martina Stauch in Steinach hervorzuheben. Die Verletzungen gingen von Schürf- und Schnittwunden bis zu Oberschenkel- frakturen und Verdacht auf Vorliegen einer Wirbelsäulenverletzung.

Allein in der Skiarena waren die Kameraden der Bergwacht rund 700 Stunden vor Ort. Hier bewährte sich die Zusammenarbeit zwischen Kameraden der Bergwacht-Bereitschaft und dem Liftpersonal. Diese Zusammenarbeit kam zahlreichen Verletzten zu Gute und wurde erstmals auf der Grundlage eines gemeinsamen Vertrages realisiert. So konnte schnell geholfen werden, wenn es galt, Verletzte von den Pisten zu bergen.

Der zweite Schwerpunkt für die Kameraden war die Absicherung der Veranstaltungen der Sportvereine. Wie in den Vorjahren waren die roten Uniformen in Scheibe-Alsbach, Steinheid, Rauenstein und bei den Veranstaltung des SV 08 Steinach/ Abt. Ski zu sehen.

Erstmals wurden, durch die Zusammenarbeit mit der Skiarena, auch Veranstaltungen eines Fränkischen Sportclub´s und die Berliner Stadtmeisterschaften abgesichert.

Nun werden sich die Kameraden zunächst den Baumaßnahmen an der Schutzhütte in Scheibe-Alsbach und den anstehenden Sommereinsätzen widmen, was sicher auch wieder viele Stunden benötigen wird.

Bergwacht-Bereitschaft Scheibe-Alsbach und Skiarena „Silbersattel“ Steinach arbeiten zusammen

Bergwacht-Bereitschaft Scheibe-Alsbach und Skiarena „Silbersattel“ Steinach arbeiten zusammen

Seit wenigen Wochen sind die Kameraden der Bergwacht-Bereitschaft Scheibe-Alsbach nicht mehr allein bei den Veranstaltungen des SV 08 Steinach zu sehen. In den letzten Jahren wurden nur die Veranstaltungen des SV 08 Steinach abgesichert, mit dem bereits ein Vertrag bestand. Das Gebiet der Skiarena wurde nur über die normale Diensttätigkeit mit abgesichert, dass heißt, nur bei einer Alarmierung durch die Rettungsleitstelle rückten die Kameraden mit ihrer Ausrüstung an. Trotz mehrfacher Anfragen bei den Geschäftsführern, war kein Vertrag zustande gekommen. Dieser ist aber für eine Absicherung notwendig, um beiden Seiten Sicherheit zu bieten

Auf Grundlage eines Vertrages, welcher jetzt zwischen der Skiarena und dem DRK Sonneberger Kreisverband abgeschlossen wurde, sichern die Bergwacht-Kameraden an Wochenenden und Feiertagen die medizinische Erstversorgung im ganzen Gebiet der Skiarena ab. Das Skigebiet befindet sich im Dienstgebiet der Bereitschaft Scheibe-Alsbach, weshalb durch diese die Absicherung übernommen wird. Man war seit der Eröffnung der Skiarena bestrebt, einen Vertrag zu erhalten. Dies dauerte leider bis zum Anfang dieses Winters und ist dem neuen Geschäftsführer Gerhard Müller zu verdanken. Diese Zusammenarbeit kam in den letzten Wochen bereits mehreren Verletzten und einer vermissten Person zu Gute.

Die Kameraden der Bergwacht müssen jetzt bei Einsätzen nicht mehr mit ihrer ganzen Ausrüstung von Scheibe-Alsbach nach Steinach fahren. Es wird nur noch die persönliche Ausrüstung des Kameraden benötigt. Die restliche Ausrüstung, zum Beispiel Motorschlitten und Schlitten zum Transport von Verletzten, werden von der Skiarena bereitgestellt. Außerdem steht den Kameraden ein Raum zur Versorgung von Verletzten zur Verfügung. An den Wochenenden und Feiertagen sind jetzt Kameraden der Bergwacht-Bereitschaft Scheibe-Alsbach im Skigebiet unterwegs und sind jederzeit zu erreichen. So können die Kameraden schneller helfen und dies kommt bei einem Unfall jedem Besucher der Skiarena zu Gute.

Für die sehr gute Zusammenarbeit möchten sich die Kameraden hiermit beim Geschäftsführer Gerhard Müller und seinem Team sowie bei Frau Dr. Stauch bedanken, welche eng mit der Bergwacht zusammen arbeitet und die Kameraden bei Verletzten unterstützt.

Letzte Blutspende im Jahr 2001 für das Helferteam der Bergwacht Scheibe-Alsbach

Letzte Blutspende im Jahr 2001 für das Helferteam der Bergwacht Scheibe-Alsbach

Am 29.11.2001 konnte die letzte Blutspende für das Helferteam der Bergwacht-Bereitschaft Scheibe-Alsbach mit Erfolg abgeschlossen werden. Es kamen zu diesem Termin 113 Spender zum Abgabetermin in Neuhaus. Insgesamt sicherten die Kameradinnen und Kameraden gemeinsam mit den Teams des Institutes für Transfusionsmedizin Suhl 6 Termine in Neuhaus und 4 in Scheibe-Alsbach ab. In Neuhaus konnten von den insgesamt 607 erschienenen Spendern 562 Konserven gewonnen werden. Unter diesen waren 33 Erstspender. In Scheibe-Alsbach kamen zusammen 142 Spender, davon durften 132 Spenden. Die anderen wurden aus gesundheitlichen Gründen zurückgestellt. Hier waren 5 Erstspender zu verzeichnen.

Dies waren für das Helferteam um H. Greiner-Pol ausgezeichnete Ergebnisse. Ein besonderes Dankeschön an diese Kameradinnen und Kameraden. Für die sehr gute Zusammenarbeit, danken wir den Mitarbeiter des ITM Suhl, dem Gasthof „Am Hochwald“ Scheibe-Alsbach und den Schulen in Neuhaus. Die Kameraden der Bergwacht-Bereitschaft Scheibe-Alsbach bedanken sich bei allen Spenderinnen und Spendern und wünschen sich ein gusundes Wiedersehen im Jahr 2002. Die ersten Termine im Jahr 2002 sind der 4. Januar in Scheibe-Alsbach und der 23. Januar in Neuhaus.

Einsatzübung für die Bergwacht Scheibe-Alsbach

Einsatzübung für die Bergwacht Scheibe-Alsbach

Freitag um 19.30 Uhr. Plötzlich erklingt der Piepton der Alarmempfänger der Bergwacht-Bereitschaft Scheibe-Alsbach. Eine Einsatzgruppe macht sich auf den Weg zum Fahrzeug. Über Funk erhält der Einsatzleiter die Information, dass ein Jäger vom Hochstand gefallen ist. Als Unfallort wurde der Löschleitenberg angegeben, genaueres war nicht bekannt. Mit einer Einsatzstärke von 5 Kameraden rückte die Einsatzgruppe zum Unfallort aus. Dabei kam zum ersten Mal das neue Dienstfahrzeug zum Einsatz. Die Anfahrt verlangte bereits einiges dem Fahrer ab. Da es geschneit hatte waren die Wege ziemlich glatt. Hinzu kamen große Wasser- und Schlammdurchfahrten. Ähnliche Verhältnisse herrschten am Unglücksort. 42 Minuten waren seit der Alarmierung vergangen, als dieser erreicht wurde. Der Verletzte lag zusammengekrümmt unter der Leiter des Hochstandes und an einem Hang. Der Einsatzleiter teilte sofort seine Kameraden ein. 2 waren für die Versorgung des Verletzten zuständig und die anderen beiden bauten die Beleuchtung mit Notstrom und den Akia auf. Nach der Feststellung der Verletzungen, wurde die Rettung des Jägers vorbereitet und durchgeführt. Mittels Schaufeltrage wurde die Umlagerung auf den Akia durchgeführt und der Verletzte zum Übergabeort für den Rettungswagen gebracht.
Im Anschluss begaben sich die Kameraden in die Diensthütte, wo eine Auswertung stattfand. Durch den Bereitschaftsleiter und den Ausbilder der Bereitschaft gab es keine Fehler zu bemängeln, welche Auswirkungen auf den Verletzten hatten. Diese Übung zeigte erneut, dass die Bergwacht-Bereitschaft den gestellten Aufgaben gewachsen ist. Ein Dank geht hier nochmals an den "Verletzten", der die ganze Zeit in diesem schlechten Wetter ausharren musste.

Nach langem Warten endlich wieder in der alten neuen Hütte

Nach langem Warten endlich wieder in der alten neuen Hütte

Es war im Jahr 1975, als die Kameraden des Bergunfalldienstes mit dem Bau einer Schutzhütte begonnen haben. Dies wurde 1976 fertiggestellt und übergeben. Dieser Bau wurde mit großer Unterstützung ortsansässiger Firmen, Firmen mit Niederlassungen im Ort und vieler Privatpersonen realisiert. Diese Hütte wurde für viele Tätigkeiten genutzt, so z.B. für Schulungen, Einsätze im Biathlonzentrum, Feiern und als Lagerraum für die Ausrüstung.

Auch nach der Wende 1989 konnte die Hütte durch unsere Kameraden genutzt werden. Diese hatten den Bergunfalldienst in der Zwischenzeit zur Bergwacht umbenannt. Mit Hilfe von Fördergeldern, Geldern der Bereitschaft und des Kreisverbandes, sowie nach einem Versicherungsfall, wurde die Hütte von Jahr zu Jahr immer mehr umgebaut und modernisiert. Es kamen neue Fenster, Wärmedämmung, neu Dächer und so weiter. Der Eigentümer bis dahin war die Gemeinde Scheibe-Alsbach. Diese bezahlte lediglich eine Dachhälfte. Alle anderen Kosten, mussten durch die Bergwacht beschafft werden. 1995 ging die Hütte nun an das DRK, den damaligen Kreisverband Sonneberg. Dieser mußte im Jahr 1997 Konkurs anmelden.

Feierliche Übergabe unseres neuen Dienstfahrzeuges

Feierliche Übergabe unseres neuen Dienstfahrzeuges

Am 13.10.2001 ging für unsere Kameraden ein großer Wunsch in Erfüllung. Erwin Götz, Vorsitzender des DRK Sonneberger Kreisverband, übergab uns ein neues Dienstfahrzeug vom Typ Opel Frontera.

Ausgerüstet ist das Fahrzeug mit moderner Funk- und Sondersignaltechnik sowie Allradantrieb, der für unsere Region besonders wichtig ist. Dazu wurde ein Anhänger in Dienst gestellt, mit dem Tragen, Akia, Notstromaggregat, Kletterausrüstungen und anderes Gerät an die Einsatzorte transportiert werden kann. Mit diesem Fahrzeug wird die Einsatzbereitschaft erneut gesteigert, wie unser Bereitschaftsleiter erfreut einschätzte. Eine Aufgabe der Bergwacht besteht bekanntlich darin, Verletzte im unwegsamen Gelände zu suchen, zu versorgen und schließlich zu bergen.

Unser Zuständigkeitsgebiet erstreckt sich von Mengersgereuth-Hämmern bis Katzhütte und fast bis Masserberg, der größte Anteil davon ist Wald. Unsere Kameraden sichern die Liftanlagen Limbach und Siegmundsburg sowie das Areal der Skiarena "Silbersattel" Steinach ab. Hinzu kommen jährlich rund 30 Einsätze bei verschiedensten Sportveranstaltungen.

Bei der feierlichen Übergabe des Fahrzeuges waren Kameraden der befreundeten Feuerwehren Steinheid, Siegmundsburg und natürlich Scheibe-Alsbach selbst dabei. Sie beglückwünschten unsere Bereitschaft zur neuen Errungenschaft. Scheibe-Alsbachs Ortsbrandmeister Dirk Lutter meinte, es sei ungewöhnlich und damit umso hervorragender, dass in solch einer kleinen Gemeinde zwei Rettungsdienste ansässig sind. Auch Angelika Tessmer, die stellvertretend für den Landrat gekommen war, würdigte die Arbeit der Kameraden der Bergwacht. Da sie nicht so offensichtlich sei, wie die Einsätze der Feuerwehren, würde sie leider oftmals unterschätzt.

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Bergwacht Scheibe-Alsbach

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