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Bergwacht Scheibe-Alsbach Bergwacht Scheibe-Alsbach Ehrenamtliche Bergrettung im Thüringer Wald
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Rettung im sonnigen Herbstwald

Einer der letzten schönen Tag Ende November 2014. Viele nutzen den Sonnenschein, um nochmal durch unseren schönen Wald zu wandern. Nicht immer werden dabei leichte Wanderwege genutzt und es kommt zu Unfällen. Sonntag gegen 15 Uhr werden die Kameraden der Bergwacht Scheibe-Alsbach telefonisch alarmiert, daß eine Person im Wald gestürzt und verletzt sei. Nach Rücksprache mit der Leitstelle  suchen die Kameraden die verletzte Person in der Nähe des Biathlonzentrums Scheibe-Alsbach. Nachdem die Verletzte von den ersten Kräften gefunden wurde, treffen sich die Rettungskräfte von Bergwacht und Rettungsdienst im Biathlonzentrum zur weiteren gemeinsamen Rettung. Die gestürzte Wanderin benötigt Hilfe. Auf dem Rückweg stürzte eine 43jährige Frau auf einem abschüssigen Wiesenweg und zog sich eine offene Fraktur des Unterschenkels zu. Gemeinsam mit den Kameraden der Rettungswache Neuhaus wurde sie versorgt und mittels Gebirgstrage zum Geländewagen gebracht.  Mit dem Fahrzeug erfolgte der weitere Transport der Verletzten zum Rettungswagen und mit diesem anschließend ins Krankenhaus.

Erfolgreiche Sommerrettungsprüfung

Ein erster großer Schritt in Richtung aktive Einsatzkraft haben heute unsere Anwärter David, Steve, Jörg, und Christopher gemacht. In Oberhof konnten sie bei bestem Bergwachtwetter ihr Wissen unter unter Beweis stellen. Wir gratulieren zum bestandenen Zertifikat Sommerrettung und freuen uns auf weitere gute Ergebnisse bei den noch verbleibenden Prüfungen.

Vier Wehren proben in Scheibe-Alsbach den Ernstfall

Ein brennendes Heulager und drei Vermisste - so lautete das Übungs-Szenario am Freitag in Scheibe-Alsbach.

Scheibe-Alsbach - Die Sirene heulte am Freitagabend um 17.40 Uhr in der Gemeinde Scheibe-Alsbach. Als die Feuerwehr acht Minuten später in der Unterlandstraße eintrifft, treten Rauchschwaden aus der mit Heu gefüllten Lagerhalle von Heinrich Meusel. Wenig später erreichen die Feuerwehren von Steinheid und Siegmundsburg den Ort des Geschehens. Bis die Goldisthaler eintreffen, vergehen zwölf Minuten. Es ist eine Übung, merken die Männer.

Den Trupps, die sich mit Atemschutz ausgerüstet haben, stellt sich die Aufgabe, insgesamt drei "verletzte" Mitarbeiter in der verrauchten Firma zu finden. Dazu werden Schlauchleitungen gelegt. Alles passiert jedoch nur ohne Wasser. Nach und nach werden die drei vermeintlichen Verletzten mit Hilfe der Wärmebildkamera gefunden und von der Bergwacht versorgt. Auch ein gestürzter Feuerwehrler wird aus der Gefahrenzone gebracht. Nach einer Stunde war die Ausgangslage wiederhergestellt.

Wie Harald Bechmann, Kreisbrandmeister aus Siegmundsburg und Einsatzleiter vor Ort, in seiner Auswertung gegenüber Freies Wort erklärt, war das Ziel der Übung das Zusammenwirken der Feuerwehren unter der neuen Situation, dass das Siegmundsburger Löschfahrzeug aus wirtschaftlichen Gründen stillgelegt wurde. Nun rückte sie mit dem Tanklöschfahrzeug W50 und einer Besatzung von sechs Feuerwehrleuten aus.

Zu klären sei jedoch die Nachfolge der Reservekräfte, auch wenn ansonsten die Übung erfolgreich ausging. Ebenfalls müsse überlegt werden, wo das Löschwasser entnommen werden kann. Insgesamt sieht Bechmann das Übungsziel als erreicht an. Die gute Reaktion des Ortsbrandmeisters Dirk Lutter beschied bei Bechmann mit einem Lob, da er beim Eintreffen die Einsatzleitung übernommen und sie dann an den Kreisbrandmeister übergeben habe. Dieser dankte den Anwesenden für ihr Engagement, insbesondere den Kameraden der Bergwacht Scheibe-Alsbach sowie Heinrich Meusel für die Bereitstellung seiner Firmengebäude für den Übungs-Einsatz.

Notfall auf dem Rennsteig

Bei sehr warmem Pfingstwetter kam es zu einem Notfall auf dem Rennsteig. Ein 54-jährige Wanderin ist auf dem Wanderweg in der Nähe der Eisfelder Ausspanne über Wurzeln gefallen und mit dem Gesicht auf den Boden aufgekommen. Danach hatte sie Kreislaufprobleme. Durch befreundete Wanderer wurde die Rettungsleitstelle informiert. Die Bergwacht Scheibe-Alsbach traf kurze Zeit später an der Einsatzstelle ein und versorgte die Patientin notfallmedizinisch. Nach dem Transport zur nächsten Strasse, wurde die Patientin mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.

Am Einsatzort

Downhill in der Skiarena: Die Retter in der Not sind stets mit vor Ort

Steinach- Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit: Im Bikepark Silbersattel fand das diesjährige 111 Meilen Rennen statt. Dazu reisten über 50 Mountainbiker aus ganz Deutschland in die Schieferstadt und traten dort einzeln oder im Team zu dem zwölf Stunden dauernden Wettkampf an. Wer in dieser Zeit die meisten Runden geschafft hat, das heißt am häufigsten mit dem Skilift hinauf und über die Strecke quer durch den Wald den Berg hinunter fährt, gewinnt das Rennen.

An einem so außergewöhnlich langem Wettkampftag kommt es natürlich auch zu dem ein oder anderen Sturz. Damit die Verletzten schnell und kompetent versorgt werden können, ist die Bergwacht Scheibe-Alsbach während der gesamten Veranstaltung mit vor Ort. „Wenn ein Fahrer verunglückt, kümmern wir uns um seinen Abtransport von der Rennstrecke bis hin zur Übergabe an den Rettungsdienst“, erklärt Bereitschaftsleiter Konni Lutter.

Er und sein Team stellen seit dem ersten Downhill-Rennen im Bikepark Silbersattel 2005 die medizinische Erstversorgung der verletzten Teilnehmer sicher. „Früher hatten wir da mehr zu tun“, erinnert sich Lutter. „Noch vor ein paar Jahren gab es beim 111 Meilen Rennen durchschnittlich zwischen acht und zehn Verletzte am Tag. Heute haben wir es eher mit kleineren Schrammen zu tun, die nicht weiter schlimm sind.“ Hauptgrund für diese positive Entwicklung sei die verbesserte Ausrüstung der Fahrer: „Durch die Arm- und Beinprotektoren sowie die Schutzhelme und –brillen sind die Fahrer heute optimal geschützt – da kommt es selten vor, dass sich einer die Knochen bricht.“

Aber nicht nur im Sommer sind die Kameraden der Bergwacht Scheibe-Alsbach bei diversen Sportveranstaltungen in der Region, wie Klettern oder Motocross, als Ersthelfer vor Ort. „Im Winter sind jedes Wochenende einige unserer Leute in der Skiarena und haben Bereitschaft“, informiert Konni Lutter. Aber auch bei Biathlon-Wettkämpfen im heimischen Scheibe-Alsbach unterstützt die Bergwacht den dortigen Wintersportverein. So kommen die Ehrenamtlichen auf durchschnittlich 35 Veranstaltungen, die sie pro Jahr absichern.

Aktuell verfügt die Bergwacht Scheibe-Alsbach über neun einsatzfähige Kräfte und 26 Anwärter. Letztgenannte absolvieren momentan die insgesamt zwei Jahre dauernde Ausbildung zum Bergretter. Dabei besuchen die Kameraden unter anderem verschiedene Ski- und Kletterkurse oder lassen sich im Bereich Erste Hilfe oder Naturkunde schulen. Am Ende eines jeden Lehrgangs müssen die Anwärter eine Prüfung absolvieren und diese bestehen. „Damit unsere Kameraden optimal auf die Tests vorbereitet sind, nehmen wir sie direkt mit ins Feld“, berichtet der Bereitschaftsleiter. „Dabei können sie am besten Erfahrungen sammeln und werden von Anfang an auf den Einsatzfall vorbereitet.“ So waren beim Downhill-Rennen die Anwärter David Greiner-Pol und Christopher Reißmann die ganze Zeit über mit im Bikepark und konnten ihr bisher angeeignetes Wissen anwenden.

Glücklicherweise mussten sie sich an diesem Samstag um keine schwer verletzten Fahrer kümmern. Bis auf ein paar kleinere Crashs verlief das 12 Stunden Downhill-Rennen unfallfrei. Unter solchen Voraussetzungen macht die ehrenamtliche Tätigkeit den Bergrettern natürlich doppelt Spaß. Deswegen werden sie auch im nächsten Jahr wieder mit dabei sein, wenn der 1. Bikepark Thüringens mit seinem 111 Meilen Rennen sein zehnjähriges Bestehen feiert.

Bis es soweit ist, tun die Kameraden der Bergwacht Scheibe-Alsbach in der Region ihren Dienst. So auch am kommenden Samstag in Neuhaus-Schierschnitz, wo sie ab 7.00 Uhr die Enduro Challenge absichern.

Weitere Informationen rund um die Aktivitäten der Bergwacht Scheibe-Alsbach finden Sie unter: www.bergwacht-scheibe-alsbach.de.

Lebensretter - Die Bergwacht Scheibe-Alsbach im TV

Im letzten Sommer versorgten unsere Kameraden einen gestürzten Motoradfahrer. Die gesamte Geschichte wurde für die MDR-Serie "Lebensretter" nachgestellt und verfilmt. Der Beitrag ist in der Youtube zu finden.

Test für zukünftige Retter

Heute fand in Oberhof der Eignungstest für Anwärter zum 22. Prüfungslehrgang der DRK-Bergwacht Thüringen statt.

29 junge Frauen und Männer aus den Bergwachten Scheibe-Alsbach, Lauscha, Meuselbach, Gießübel, Goldlauter, Oberhof, Ellrich, Gehlberg, Ilmenau und Zella-Mehlis absolvierten die verschiedensten Stationen. Hauptpunkte waren ein Skitest mit Alpinski am Fallbachhang und das Klettern in Seilschaft an der Kletterwand im Hotel Panorama. Dort mussten die Teilnehmer auch Aufgaben im Naturschutz, in Materialkunde und in Topographie lösen. Praktisches Wissen war auch bei der behelfsmäßigen Bergrettung und verschiedenen Knoten gefragt. Zum Abschluss absolvierten alle Teilnehmer noch einen Ausdauertest mit Langlaufski in der DKB-Skiarena.
24 Anwärterinnen und Anwärter konnten den Test mit einem positiven Ergebnis beenden und sind somit zu den zentralen Ausbildungen und Prüfungen auf Landesebene zugelassen. Wir hoffen, dass die Teilnehmer, für die es in diesem Jahr nicht ganz gereicht hat noch fleißig lernen, um dann zum nächsten Lehrgang fit zu sein. 
Ein Dank an die 20 ehrenamtlichen Ausbilder, ohne die dieser Tag nicht realisierbar gewesen wäre.

Herzlichen Glückwunsch an Christopher Reißmann, David Greiner-Pol, Steve Mischke und Jörg Leidenfrost zur bestanden Anwärter Eignungsprüfung.

Erster Einsatz der Wintersaison 2014

Zum ersten Einsatz dieser Wintersaison wurden unsere Kameradinnen und Kameraden der Bergwacht Scheibe Alsbach am 1.2.2014 zu einem Skiunfall beim Langlauf an der Petershütte bei Skiarena Silbersattel Steinach Thüringen alarmiert. Diese waren schnell vor Ort und konnten Hilfe leisten.

Der erste Einsatz 2014Der erste Einsatz 2014

Wanderfreunde erklimmen den Rennsteig

Sonnebergs Senioren und Freunde des Wanderns haben kürzlich den Rennsteig erklommen und sind heil und froh in ihre neue Saison gestartet.

Brotzeit an der Steinheider Hütte: Die Sonneberger Seniorenwanderer sind auf ihrer Jahresauftaktwanderung munter durch den Schnee marschiert.

Sonneberg - Zur Jahresauftaktwan­derung der Seniorenwanderabtei­lung des 1. FC Sonneberg hat eine Sonderbusfahrt mit 48 Teilnehmern hinauf nach Limbach geführt.

Auf dem Parkplatz hat Wanderfreund Christian Siegel von der Bergwacht Scheibe-Alsbach die Wanderer be­grüßt. Guter Kontakt des Sonneber­ger Wanderleiters Harald Strobel mit dem Vorsitzenden der Scheibe-Alsbacher Bergwacht Konni Lutter mach­ten es möglich, dass Christian Siegel zum Führer der Rennsteigwande­rung gewonnen werden konnte. Links der Skilifttrasse in Limbach führt der Rennsteig auf weniger gu­tem Weg bergauf zum Petersberg. So wurde, um Anstrengungen aus dem Weg zu gehen, der Rennsteig zu­nächst gemieden. Alternativ benutz­te der Wanderführer den Rennsteig-Radweg, bei den Einheimischen auch als Arbeitsdienstweg bekannt. Dieser führt um den Berg herum auf den Rennsteig zum Sandwieschen. An der Steinheider Hütte wurde eine Brotzeitpause eingelegt. Von dort ist ein Abstecher zur gefassten Schwarzaquelle (717 Meter hoch, etwa 400 meter entfernt) und zum Stausee Scheibe-Alsbach möglich. Vom Sandwieschen aus ging es durch den ansteigenden Hohlweg hinauf zum Rollkopf (849 Meter). Darm machte die Wandergruppe ei­nen Abstecher zur nahe gelegenen Aussichtshütte Weidmannsheil. Leier konnte die Aussicht nicht genos­sen werden - Nebelschwaden mach­ten es unmöglich. Zurück zum Rennsteig, eben durch den Wald, ging es in die Nähe der Rennsteigbaude Bernhardsthal. Hin­ter der Baude vorbei wanderten sie am Waldrand weiter ins Gewerbe­gebiet Neuhaus. Da verabschiedete sich der Wanderführer Christian Sie­gel von den Sonnebergern, die sich für die Führung der sehr gut gelunge­nen Achtkilometer-Rennsteigwan­derung bedankten. Leider erfüllte das frühlingshafte Wetter nicht die Erwartungen vom glitzernden, ver­schneiten Märchenwald. Ab dem Gewerbegebiet übernahm Heinz Kirchner, das Straßenpflaster von Neuhaus meidend, die Führung bis zum Hotelgasthof „Hirsch", wo es die verdiente Einkehr gab. Nachdem Hunger und Durst gestillt waren, gingen alle zum gemütlichen Bei­sammensein über. Fällig waren sechs nachträgliche Geburtstagsständ­chen. Begleitet von Otfried Thümers Mundharmonikaspiel erklangen be­kannte Volks- und Wanderlieder. Ge­gen 14.15 Uhr führte die Fahrt zu­rück nach Sonneberg.

Bestandene Bergwachtausbildung

Übergabe der Urkunden zur bestandenen Bergwachtprüfung.Am 29.11.2013 stellte die Bergwacht der Lokalpolitik sowie den zuständigen Ämtern ihre Arbeit vor.
In diesem Zuge wurden 3 Kameraden ihr Urkunden zu den Bestanden Bergwachtausbildungen übergeben.
Weiterhin erhielten 5 Kameraden ein Dankeschön von der Bürgermeisterin für ihr Engagement beim Hochwassereinsatz 2013.

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