Gemeinsamer Großeinsatz für Bergwacht- und Sanitätsbereitschaften

Die Bereitschaften des Sonneberger Kreisverbandes des DRK sicherten gemeinsam die 11. East-Enduro-Challenge ab. Es waren fast 40 Einsatzkräfte mit mehreren Fahrzeugen zur Absicherung vor Ort um die zahlreich angetretenen Fahrer gegebenen falls zu versorgen.
Um eine schnelle Versorgung auch im Zielbereich zu gewährleisten, errichteten mehrere Kameraden des Kreisverbandes ein Sanitätszelt zur ersten Hilfe, das einen regen Zuspruch bei den Fahrern fand.
Da sich aber nicht alles durch die Einsatzkräfte des DRK absichern lässt, sind wir froh dass wir bei dieser Veranstaltung mit den Freiwilligen Feuerwehren der Region so eng zusammen arbeiten können, dass es zu keinen Problemen bei der Versorgung bzw. bei der Verkehrsregelung kommt.
Mit dieser gut funktionierenden Rettungskette mussten in diesem Jahr keinerlei größere Verletzungen bei den Fahrern versorgt werden, was für diese Veranstaltung sehr lobenswert
ist.
Das lag zum größten Teil an den Wetterbedingungen, aber auch am Respekt der Fahrer vor der doch recht anspruchsvollen Strecke die unter anderem auch mit Sonderprüfungen gespickt war, die sich über die gesamte Strecke verteilten und das ganze Können der Fahrer forderten.
Des Weiteren liegt eine hervorragende Zusammenarbeit der Kameraden des DRK-Kreisverbandes und der Mitglieder des MC Isolator Neuhaus-Schierschnitz vor, die auf dem gegenseitigen Respekt über die ausgeführten Tätigkeiten beruht.
Den verantwortungsvollsten Job hat bei diesen Veranstaltungen der Einsatzleiter des DRK, der mit Kameraden K. Lutter von unserer Bereitschaft gestellt wurde. Er war für die Rettung auf allen Streckenabschnitten zuständig, sicherte mit mehreren Kräften den Start/Ziel Bereich und eine Sonderprüfung ab, wobei auch ein Großteil der Strecke mit betreut wurde.
Wir wünschen uns für die nächsten Jahre weiterhin so eine gute Zusammenarbeit mit allen Vereinen die an dieser Veranstaltung teilnehmen und dem MC Isolator Neuhaus-Schierschnitz ein gutes Gelingen für den nächsten Termin sowie optimale Wetterbedingungen.

Gemeinsame Arbeit zum Wohl der Sportler

Zum wiederholten Male trafen sich die Kameraden unserer Bereitschaft mit den Kameraden der Bergwacht Lauscha, Ziel war die Absicherung der Down-Hill-Veranstaltung an der Marktiegelschanze. 
Diese Veranstaltung verspricht jährlich alle Hände voll Arbeit für die Einsatzkräfte, auf Grund der hohen Teilnehmerzahl und der zu erwartenden hohen Anzahl an Verletzten, arbeiten die Kameraden der beiden Bereitschaften bei dieser Veranstaltung zusammen, wobei ca. 20 Kräfte mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz sind. 
Beginn ist am Freitag mit Training, dann kommen Samstag und Sonntag die Wettkämpfe. 
Die Teilnehmer fahren dabei auf festen Strecken mit zahlreichen Hindernissen (Sprünge, Abhänge usw.) quer durch den Wald.
Unsere Kräfte sind über die ganze Strecke verteilt. Bei Verletzungen nehmen die Kameraden vor Ort die erste Versorgung vor. Eine Bereitschaftsgruppe nimmt dann die Rettung der Verletzten Personen vor, mittels Schaufeltrage und Gebirgstrage werden die Verunfallten zum Einsatzfahrzeug gebracht. Auf Grund der Hanglage und des Waldes, ist die Rettung aus dem Gelände eine Aufgabe, die nur die Bergwacht, erfüllen kann. Dabei wird eng mit den Rennärzten zusammengearbeitet. 
Mit dem Einsatzfahrzeug wird der Transport zum Übergabeplatz an Start und Ziel durchgeführt, wo bereits die Sanitäter und Assistenten des straßengebundenen Rettungsdienstes warten und die Patienten übernehmen.
In diesem Jahr mussten durch uns 11 Verletzte von der Rennstrecke gerettet werden. Davon wurden 9 an den Rettungsdienst übergeben. Die Verletzungen reichten von Knieverletzung, über Schulterluxation bis zu Frakturen.
Wieder einmal zeigten die Kameraden aus Lauscha und Scheibe-Alsbach, wie Zusammenarbeit zwischen Bereitschaften aussehen sollte und arbeiteten Hand in Hand, gemeinsam zum Wohl der Verletzten .

Neues Blutspendeteam hat Bewährungsprobe bestanden

Aus gesundheitlichen Gründen löste sich das bisherige Blutspendeteam in Steinheid auf. Die Kameradinnen und Kameraden um Kurt Nitschke hatten bis dahin eine sehr gute Arbeit geleistet und einen festen Spenderstamm aufgebaut. Nun galt es, diese Tradition fortzusetzen.

Diese Aufgabe wurde durch den DRK Sonneberger Kreisverband e.V. der Leitung der Bergwacht-Bereitschaft Scheibe-Alsbach übertragen.

Für diese bestand das Problem, dass das bisher bestehende Team um Kameraden Harald Greiner-Pol (zuständig für Neuhaus und Scheibe-Alsbach) den zusätzlichen Ort nicht mehr übernehmen konnte. Deshalb mussten neue Kameradinnen und Kameraden gesucht werden. Schnell erklärten sich 5 Steinheider und Scheibe-Alsbacher Frauen und ein Kamerad der Bergwacht bereit, diese Aufgabe zu übernehmen und es wurde ein zweites Team ins Leben gerufen.

So fand vor wenigen Tagen die erste Blutspende in Steinheid mit dem neuen Team statt.

Mit leichter Unterstützung durch das erfahrene Team, wurde die Versorgung der Spender organisiert. Es wurde wie gewohnt ein Imbiss mit belegten Brötchen und Kaffee angeboten.

Eine kleine Änderung gab es beim Spenderpräsent. Bisher hatte man für jede Spende ein Präsent ausgegeben.

In Scheibe-Alsbach und Neuhaus wurde seit längerer Zeit ein Bonussystem eingeführt. Dabei haben die Spender die Möglichkeit Punkte aus mehreren Spenden zu sammeln und sich dann ein hochwertigeres Präsent auszusuchen. Dies wurde auch den Steinheider Spendern angeboten und fand Zuspruch. Ein zusätzlicher Pluspunkt ist, dass die Spender nun unter den Spendenterminen der Orte Steinheid, Scheibe-Alsbach und Neuhaus wählen können, sollte die Teilname an einer Spende einmal nicht möglich sein. Die Punkte sind für alle drei Orte gültig und werden auch dort weitergeführt.

Bei ihrer ersten Blutspende hatten die Kameradinnen und Kameraden 38 Spender zu versorgen. Dies ist ein gutes Ergebnis und es wäre schön, wenn sich dies bei den weiter Spenden noch verbessern lies.

Gesucht werden für das Team noch weitere freiwillige Helfer. Anmeldung bitte bei der Bergwacht Scheibe-Alsbach unter der Nummer 01718275406.

Zum Abschluß nochmals ein Dankeschön an das Team um Kurt Nitschke für die jahrelange sehr gute Arbeit

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