Nachteinsatz für die Bergwacht

Am 10.07.2001, ein Dienstagabend wurden die Bergwachten Neuhaus und Scheibe-Alsbach zur Suche einer verletzten Person alarmiert. Als erstes gab es die Alarmierung für Neuhaus um 22.07 Uhr. Auf Grund der ungenauen Angaben, wurde um 22.18 Uhr die Scheibe-Alsbacher Bergwacht-Bereitschaft ebenfalls alarmiert. Zu diesem Zeitpunkt war bekannt, dass ein Gruppe auf dem Rennsteig von Neuhaus nach Eisenach unterwegs ist und ein Mitglied der Gruppe eine Fraktur am Bein hat.

Nach nochmaligem Rückruf bei der „Gruppe“ fand die Einsatzleitung der Bergwacht heraus, dass die „Gruppe“ bereits über 10 km von Neuhaus aus zurückgelegt hatte. Daraufhin wurde der Treffpunkt für die Kräfte der Bergwacht auf Limbach festgelegt und ein Arzt zusätzlich angefordert.

Nach einer kurzen Lagebesprechung und Aufteilung der Einsatzkräfte, setzten sich diese in Bewegung, um an mehreren Punkten des Rennsteiges mit der Suche zu beginnen. Dies war erforderlich, da die genaue Position nicht bekannt war und Zeit eingespart werden sollte.

Nach kurzer Suche, wurde gegen 23 Uhr die verletzte Person und ein Begleiter gefunden. Dies war die ganze Gruppe. Beide waren angetrunken und hatten keinerlei Orientierung, wo sie sich befanden. Sie waren zum Zeitpunkt des Auffindens durch die Bergwacht auf halber Strecke zwischen „Saarhütte“ und dem Drei-Strom-Stein. Nach einer kurzen Untersuchung wurde tatsächlich ein Bruch festgestellt. Der Bruch wurde versorgt und der Patient anschließend mit einer Schaufeltrage an den Drei-Strom-Stein getragen, wo bereits der angeforderte Rettungswagen wartete. Gegen 24 Uhr war der Einsatz beendet.

Dies zeigt wieder einmal, wie wichtig die ehrenamtliche Arbeit der Kameraden der Bergwacht ist, was viele noch nicht erkannt haben.

Bedanken möchten sich die Kameraden der Bergwacht beim Notarzt, den Mitarbeitern des Rettungsdienstes Neuhaus und den Mitarbeitern der Rettungsleitstelle in Suhl, für die hervorragende Zusammenarbeit bei diesem Einsatz.

Besuch des Jugend-Rot-Kreuzes Troisdorf vom
15.06.2001 bis 18.06.2001.

Am 16.06. trafen wir uns mit den Troisdorfern zur Kletterausbildung im Klettergarten Blechhammer. Bei anfangs miserablem Regenwetter versuchten wir ihnen einige Techniken der Felsrettung und des Kletterns zu vermitteln.


David beim Einstieg in die Wand.

Olli kurz vor dem Gipfel!

Bei nachlassendem Regen legte Ralph eine Route an der sich die Anderen im Klettern versuchen konnten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Schwerkraft konnten sich später doch alle mit dieser Route anfreunden.

 

Als die Sonne wieder zum Vorschein gekommen war entschlossen wir uns das Abseilen an einer schwierigeren Stelle der Felswand zu demonstrieren. Dazu klinkte sich Manuela am Gipfel des Felsens in das Seil ein und begann ihre Demonstration. Gespannt schauten unsere Gäste ihr dabei zu. Doch plötzlich, inmitten der Wand, verfing sich ein Knoten in der Abseilacht und Manu konnte weder auf noch ab.



Manu hängt fest.


"Rettung"


Ohne zu zögern machte sich Ralph fertig um seine Kameradin aus ihrer misslichen Situation zu befreien. Er kletterte zu ihr hinauf und verschaffte sich ein Bild von ihrer Lage.

Nach einigen Anstrengungen gelang es ihm sie zu "retten". 
Auf diese Weise konnten wir den Troisdorfer zufällig einen Einblick in eines unserer Tätigkeitsfelder geben.


Gegen 14.30 Uhr verliessen wir dann Blechhammer und kehrten auf dem Rückweg in der Fellbergbaude Steinach ein.

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